HoTeGo

Hockey, Tennis und Golf: Diese drei Sportarten rund um den kleinen Ball werden seit 1991 jährlich in den Heimatorten der teilnehmenden Mannschaften ausgespielt.

Historie

Jahr Ausrichter Verein Sieger
1991 Erno Mahler HTC Bad Neuenahr Triple Talent Team
1994 Pitchers ETUF Essen Bully Bären
1995 Triple Talent Team DHC/DSD/DSC Düsseldorf Hessen Connection
1996 Stichlinge Großflottbeker THGC HTC Stuttgarter Kickers
1997 Bully Bären Köln Pigeons
1998 Schwabenpfeile HTC Stuttgarter Kickers Bully Bären
1999 Pigeons TTK Hamburg Sachsenwald Schwabenpfeile
2000 Knöngels Crefelder HTC Triple Talent Team
2001 Bröckemännchen Bonner THV Schwabenpfeile
2002 Wolpertinger Dabblers ASV München Bully Bären
2003 Pitchers ETUF Essen Schwabenpfeile
2004 Triple Talent Team DHC/DSD/DSC Düsseldorf Knöngels
2005 Stichlinge Großflottbeker THGC Knöngels
2006 Bullybären Köln Schwabenpfeile
2007 Schwabenpfeile HTC Stuttgarter Kickers Knöngels
2008 Pigeons TTK Hamburg Sachsenwald Knöngels
2009 Knöngels Crefelder HTC Triple Talent Team
2010 Wolpertinger Dabblers  ASV München  N. N.
2011 Pitchers ETUF Essen Bully Bären
2012 Stichlinge  GTHGC Stichlinge
2013 Triple Talent Team DHC/DSD/DSC Düsseldorf Triple Talent Team
2014 Bully Bären Köln  

Turnierberichte

1. HoTeGo German Open 1991 in Bad Neuenahr

Am 14. und 15. September 1991 trafen sich dann acht Teams zum ersten „German Open Golf-Hockey-Tennis-Festival“ beim Hockey- und Tennisclub Bad Neuenahr und dem gastgebenden Golfclub, dem Golf- und Landclub GLC Bad Neuenahr-Ahrweiler. Es war eine glanzvolle Premiere, eine herzliche, sportliche Atmosphäre, eine Veranstaltung, bei der die Begegnung mit- und untereinander groß und der sportliche Ehrgeiz klein geschrieben wurden. Es gab auch einen Sieger, der kam überraschenderweise aus Düsseldorf, eine vornehmlich vom DSD gestellte vielseitige Truppe mit DHC-Unterstützung und sportlicher Hilfe vom THC Mettmann. 213 Punkte ergolfte, ertenniste bzw. erhockeyte sich das dreifach talentierte Team aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt, wobei man die eigentlichen Favoriten aus Köln, die „Bully Bären“ mit 204 Punkten knapp auf den zweiten Platz verweisen konnte. Der Bonner THV (181), ETuF Essen (180), Klipper Hamburg (159), der Großflottbeker THGC (150), der Crefelder HTC (144) und der ausländische Gast von BeFair Hilversum (49,5) landeten hinter Düsseldorf und Köln auf den nächsten Plätzen.

Der einhelligen Meinung, ein glanzvolles Festival miterlebt zu haben, waren alle, auch damit, sich im nächsten Jahr zur 2. GERMAN OPEN 1992 irgendwann und irgendwo in Deutschland wiederzutreffen. (aus dem Programmheft von 1995 Düsseldorf)

2. HoTeGo German Open 1994 in Essen

Der Titel blieb bis 1994 in Düsseldorf weil sich trotz begeisterter Erinnerungen in den Jahren `92 und ’93 kein Ausrichter für diese Mammut-Veranstaltung finden ließ. Gewissermaßen im „zweiten Anlauf“ rang sich ETuF Essen dankenswerterweise durch, Gastgeber der 2. GERMAN OPEN 1994 zu sein. Wenngleich in den letzten Tagen vor dem ersten Abschlag „nicht von guten Geistern, sondern von bereits fest gebuchten Mannschaften“ verlassen, hatten die Essener ein starkes Sechser-Teilnehmerfeld am Baldeneysee auf der hauseigenen Golf-, Tennis- und Hockeyanlage präsentieren können. Erwartungsgemäß gewannen diesmal die „Bully Bären“ aus Köln den Titel; stark im Golf, ausgeglichen im Tennis und überragend im Hockey – nur so kann man „GERMAN-OPEN-Sieger“ werden. Knapp geschlagen belegten die „Stichlinge“ aus Hamburg punktgleich mit dem Titelverteidiger „Triple Talent Team“ aus Düsseldorf den zweiten Rang. Platz vier ging nach zwei großen Ball-Tagen an den Bonner THV, Fünfter wurde ein – dem Namen entsprechend – sogenanntes „Last Minute Team“, das aufgrund eben erfolgter kurzfristiger Absagen in letzter Sekunde auf die Beine gestellt wurde, und ETuF Essen erwies sich als Sechster als großzügiger Gastgeber.

Schon beim dem ersten Sporttag vorangeschobenen Begrüßungsabend im ETuF-Festzelt wurde klar, dass es eine ähnlich große Zeitspanne zwischen 1991 und 1994, zwischen Rotwein und Pils, zwischen Bad Neuenahr und Essen, nicht geben würde, tauchten doch mit dem Großflottbeker THGC, den „Bully Bären“ vom Marienburger SC Köln und der Düsseldorfer Kombination DSD/DHC gleich drei ernsthafte Bewerber für die nächstjährige Veranstaltung auf. Das Rennen machte die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt, doch schon heute darf man sich freuen auf mit Sicherheit gleichfalls „tolle Tage“ an Alster und Elbe 1996! Und für 1997 soll es auch schon wieder ernsthafte Kandidaten geben, womit das Wort von einer „Traditions-Veranstaltung“ ab sofort benutzt werden kann. (aus dem Programmheft von 1995 Düsseldorf)

3. HoTeGo German Open 1995 in Düsseldorf

4. HoTeGo German Open 1996 in Hamburg Großflottbek

5. HoTeGo German Open 1997 in Köln-Marienburg

Der sportliche Dreikampf der “alten Recken“ wurde begonnen mit der morgendlichen Golfrunde auf einem jungen und tollen Meisterschafts-Platz im “Golfclub am Alten Fliess“ in Bergheim-Fliestedten, gerade mal 15 Kilometer Luftlinie von der Kölner Innenstadt entfernt. “Golf im Schatten des Doms“ – mit diesem Motto wirbt man “Am alten Fliess“, und manch einer hätte sich angesichts der tropischen Temperaturen tatsächlich den Schatten der beiden Dom-Türme gewünscht. So ließ man sich Zeit beim Driven, Pitchen oder Putten, ohne an Genauigkeit oder Länge zu verlieren, was Horst Metzer von den CHTC-Knöngels mit 1,49 Meter als “nearest-to-the-pin-Sieger“ und der 50er Werner Kaessmann von den BullyBären mit 289 Meter und “longest-Drive-Gewinner“ (“Jetzt flieg‘, du weiße Sau“) erfolgreich demonstrierten. Nach sechs Stunden Spielzeit war man im Vierball-Bestball im wahrsten Sinne des Wortes fix und fertig.

Ohne Rast und ohne Ruh‘ erfolgte der Szenen-Wechsel. “Vom alten Fliess“ zum MSC, Spikes aus, Hockey- oder Tennisschuhe an, “Eisen 5″ zurück in den Golfsack, Tennis-Racket oder Hockey-Schläger raus, kariertes Beinkleid aus, TK-Hockeyhose oder Tennis-Dress an, immer mit einer Zwischenstation am Kölsch-Zelt von Herrn Küppers. Für die einen war Tennis angesagt, für die anderen Hockey, dazwischen Punkte ausrechnen, Steaks grillen oder Wasser fassen. Von oben schien der Stern, von unten brannte die Erde, zum normalen sportlichen Streß gesellte sich noch das Hoch “Hannes“, das aus dem ohnehin schon mörderi­schen Dreikampf einen Sechs-, Neun- oder Zwölfkampf machte.

Die Nacht ist wahrlich nicht allein zum Schlafen da, ohnehin schon nicht, wenn der ausgelaugte Körper sich für den Schlußtag entspannen soll. Die Busemänner oder Ullrichs legen sich nach getaner Arbeit auf die Pritsche, lassen sich von geschulten Händen massieren, einölen, kneten, werden dann auf goldenen Händen ins Bett getragen, um dann ausgeruht am nächsten Tag das sportliche Werk fortzusetzen. Die HoTeGo’s sind da schon aus einem ganz anderen Holz geschnitzt: Statt Massage und Hotel heißt es Fortsetzung mit Singen, Tanzen, Feiern, Trinken, Erzählen. Bei all‘ diesem munteren Treiben hätte man fast den ersten Anpfiff am Sonntagmorgen verpaßt, es mußte ja noch ein Restprogramm an Hockeyspielen abgespult werden.

Plötzlich war alles zu Ende, es wurde aus- und abgerechnet, Ergebnisse bekanntgegeben, Plätze und Pokale verteilt. Man machte es spannend und verkündete die “Sparten-Sieger“. Die Golf-Wertung ging an die “Tauben“ aus dem Sachsenwald vor den “Knöngels“ des CHTC, im Tennis waren das “Triple Talent Team“ aus Düsseldorf mit Ex-Daviscup-Spieler Rolf Gehring an der Spitze und gleichfalls die “Pigeons“ unschlagbar, im Hockey demonstrierten die “Bully-Bären“ des MSC mit den drei Olympiasiegern Michael Krause, Werner Kaessmann und Eddie Thelen als treibende Kräfte sowie die Großflottbeker THGC-Stichlinge mit ihrem unverwüstlichen Keeper Roderich Warnholtz als nahezu unüberwindliches Bollwerk alte Klasse. (Die leider nicht zum Gesamtklassement zählende “Abend- und Nachtwertung“ sicherte sich überlegen das Triple-Talent-Team aus Düsseldorf.)

Als dann addiert wurde, jubelte das Team aus dem Sachsenwald am lautesten. Im dritten Anlauf endlich der erste Sieg für die “Pigeons“ des Tontaubenklubs. Sie verwiesen mit deutlichem Abstand die “Bully.Bären“ auf den zweiten Platz, knapp dahinter das “Triple Team Talent“. Bonn – mit Silber-Mann Thomas Reck in den Reihen, Stuttgart, Krefeld – hier dankte Team-Chef Hanno Henkel vortrefflich mit “es war bullig, es war bärig“ -, Großflottbek und ETUF – mit HoTeGo-Debütant Grille Roesler – folgten auf den weiteren Plätzen. Mit sichtlichem Stolz nahm “TaYoen-Käpt’n“ Nicki Tiefenbacher den siegreichen “Bully-Bären“ entgegen und glänzte mit einer Laudatio und „Thilo-Leppin-Kunstwerk-Gastgeschenk“ vom Allerfeinsten.

Die letzten Worte gehören dem Autor, und sie gelten dem Ausrichter, den Bully Bärinnen, den Bully Bären und den Bully-Baby-Bären: Es war ein tolles Wochenende! Danke im Namen aller für das erfrischende Wasser, den reibungslosen Fahrservice, die perfekte Organisation, das herrliche Wetter, die familiäre Atmosphäre, den liebevollen Service, das kühle Kölsch, den geilen Golfplatz, die stimmungsvolle Nacht, die herzliche Betreuung, die wunderschöne Anlage, die fleißigen Helfer, das stilvolle Hotel, das leckere Essen, das gelungene Damenprogramm. (Bericht aus der DHZ von H. Amster – teilweise gekürzt)

6. HoTeGo German Open 1998 in Stuttgart

Eine Demonstration von Sportlichkeit und Fairneß

Viele Highlights und einen Gesamtsieg der Kölner „Bully Bären“ gab bei den 6. German Open für Hockey, Tennis und Golf der Senioren vom 7. bis 9. August auf Stuttgarter „Gemarkung“ bei den Kickers.

Mit einem „Come together“ der unermüdlichen Dreikämpfer auf dem golffreundlichen Naturrasenplatz des HTC Stuttgarter Kickers ging der diesjährige Triathlon zu Ende.

Der Weg in eine neue sportliche Tradition und damit sichere Turnierzukunft von HoTeGo ist aber nach Meinung aller Teilnehmer aber endgültig beschritten. DHB-Präsident Michael Krause als HoTeGo-Aktiver war in seinem Grußwort zur 6. German Open überzeugt: „Das Zusammenspiel der kleinen Bälle wird nicht aufzuhalten sein. Ich bin sicher, daß auch in diesem Jahr alle Hotegos‘ vom Erfolg dieses Turnieres schwärmen werden!“

Daß diese Voraussage eintraf – was aus den Abschlußreden der Turnierteilnehmer übereinstimmend zu hören war – führt Dr. Hugo Stinnes mit seinen „Schwabenpfeilen“ als Veranstalter ebenso bescheiden wie zutreffend zuerst auf einen einmalig wohlmeinenden Petrus zurück, der des Guten fast schon zuviel tat. Ganz wie „Ironman“ überstanden in diesem Klima – abgesehen von einer hockeyüblichen Blessuren-Quote – glücklicherweise die allermeisten alles gut. Als ein Wespenstich ausgerechnet unseren DHB-Präsidenten beim Hockeyfight mit seinen Bully Bären erwischte, wurde an seiner Hand mit vereinten Kräften und schwäbischen Hausrezepten (Würfelzucker plus Obstler) kuriert – der Therapieerfolg dauerte. Übrigens: Wir versprechen Dir hiermit, lieber Michael Krause: Der nächste schwäbische Schnaps taugt auch noch zum Trinken! Das beste Trostpflaster für unseren Blessierten war aber zweifellos der Turniersieg seiner „Bully Bären“ im MSC Köln mit 256 Turnierpunkten in einem erstmalig auf zehn Mannschaften aufgestockten Teilnehmerfeld. Als klein – gemessen am Herkunftsort-aber groß in der Leistung erwiesen sich die „Pigeons“ vom TTK Sachsenwald, die mit dreizehn Punkten Abstand den zweiten Platz belegten. Mit der gebotenen Zurückhaltung des Gastgebers reklamierten die „Schwabenpfeile“ Platz drei für sich. Achtbar auf Platz vier schlugen sich auch die englischen „Ladykillers“, die dem Turnier erstmals internationalen Anstrich gaben. Punktemäßig gleichauf folgten „Triple Talent Team“ aus Düsseldorf und „Bröckemännchen“ im BTHV Bonn, und ähnlich guten Sport boten die „Wolpertinger Dabblers“ (ASV München), die Stichlinge“ ~Großflottbeker THGC), die „Pitchers‘ (ETUF Essen) sowie die „Knöngels“ (Crefelder HTC).

Welche Einzelleistungen zu bestaunen waren (z. B beim Golf-und hier gerade auch die Damen!), wie Hockey-Olympiasieger von 1972 und Tennis-VIPs der sechziger Jahre ihr Können noch einmal aufblitzen ließen, sei hier eher pauschal gewürdigt. Herauszustellen ist der außerordentliche sportliche Einsatz aller 0ldies, vorbildlich für Jüngere und ganz Junge. Vorbildfunktion für die Jugend – der beste Grund für diesen schönen Triathlon, aber wohl auch ein bißchen Verpflichtung, auch künftig auf Einbindung von HoTeGo in seinen angestammten Club zu setzen. (Bericht aus der DHZ von Robert Mertens – teilweise gekürzt)

7. HoTeGo German Open 1999 in Hamburg-Sachsenwald

Hockey – Tennis – Golf, ein Triathlon-Turnier über drei Tage, das in diesem Jahr von den Pigeons ausgerichtet wurde. Ein Ereignis der Superlative! Zwölf Mannschaften nebst Anhang mußten für drei Tage und Nächte untergebracht, beköstigt und unterhalten werden.

An Vorbereitungszeit für dieses Großereignis hatten wir genau ein Jahr – aber von vorn:

Im August 1998 hatten wir uns öffentlich verpflichtet, das 9. HoTeGo, German Open in Wohltorf auszurichten. Nicht zuletzt war es auch unser Ziel, der Einweihung des Klubhauses ein Großereignis voranzustellen. Zweifel an einer termingerechten Fertigstellung des Klubhauses zum Frühjahr 1999 kamen seinerzeit noch nicht auf.

Die Vorbereitungen für die drei tollen Tage kamen unter der zeitintensiven und professionellen Leitung von Jörg Peter Kruse, Nils Bohlen und Nicky Tiefenbacher gut voran. Thilo Leppin hatte wieder die undankbare Aufgabe, die Turnierzeitung zu erstellen. Hubs von Stolzmann gelang es, eine hochkarätige Gästemannschaft zu rekrutieren, die zwar ausser Konkurrenz, aber auf einem hohen spielerischen und gesellschaftlichen Niveau antrat. (Mehr dazu in seinem Bericht)

Je näher die Tage der Wahrheit kamen, desto mehr machte uns der Baufortschritt des Klubhauses Sorgen. Doch der leitende Architekt Bernd Gössler verstand es immer wieder, rethorisch geschickt, unsere Bedenken zu zerstreuen. Als schließlich am Freitag, den 13. August (,;Freitag der 13.!“) gegen 17 Uhr die ersten Gäste eintrafen, verließen die letzten schweren Baufahrzeuge das Klubgelände. Noch tags zuvor befand sich das Klubhaus und die Aussenanlagen in einem rohbauähnlichen Zustand, doch nachdem einige Gewerke eine Nachtschicht eingelegt hatten, waren die Aussenanlagen befestigt, die Bar, Küche, Toiletten, Garderobe und der Klubraum funktionsfähig. Die nicht rechtzeitig gelieferten Bänke, Tische und Stühle wurden durch festlich dekorierte Gartenmöbel ersetzt und somit auch von keinem vermißt. Zum Glück war das vorgelagerte Zelt schon Wochen vorher aufgebaut worden.

Auch daß unsere neuen Ökonomen noch nicht einsatzbereit waren, empfand niemand als Nachteil. Olli Sinkwitz und Moritz Behrmann waren bestens personell und organisatorisch gewappnet. Sie hatten eine sensationelle Truppe aus eigenen Reihen zusammengestellt, die keinen Gästewunsch unerfüllt ließ. Die Jungs und Mädels schleppten Möbel und Fässer, zapften Bier, servierten Wein, kutschierten mit Shuttlebussen vom Flughafen zum TTK oder ins gebuchte Hotel, waren als Parkwächter tätig, verbrannten sich beim Grillen die Finger, kochten Kaffee, spülten Gläser, Tassen, Teller, dekorierten, räumten auf – und vor allem: Sie waren immer gut gelaunt und freundlich und dazu noch (vor allem die Mädels!) ein bezaubernder Anblick! Die Füllung des Trinkgeldschweins stellte denn auch alle Erwartungen auf den Kopf.

Am ersten Tag fanden abends die ersten Hockeyspiele statt. Anschließend wurde, musikalisch unterlegt, ausgiebig Wiedersehen gefeiert. Bereits Samstagfrüh um 7.30 Uhr mußte Golf auf dem bestens präparierten Platz in Dassendorf gespielt werden. Unter der Leitung von Peter Brettschneider ist dieser Wettkampf bestens organisiert und durchgeführt worden. Trotz einiger Schlafdefiziete und Schädelweh wurden achtbare Ergebnisse erzielt. Für die Berliner Wespen, das Invitation Team und interessierte Gäste stand der wunderschöne Golfplatz in Wentorf zur Verfügung. Hier wurde auch ein von Otto Frick gestifteter “Damen-Pokal“ ausgespielt. Nachmittags herrschte reges Treiben auf allen Hockey- und Tennisplätzen im TTK. Der einsetzende Regen tat der Stimmung und dem Wettkampf keinen Abbruch – das Tennisprogramm wurde, in leicht abgespeckter Form, in der Halle fortgesetzt.

In der Zwischenzeit erlebten Zelt und Klubräume unter der Leitung von Nicola Bohlen eine wundersame Wandlung. Mit hunderten von frischen, herrlich duftenden Rosen, Kerzenlicht, festlich gedeckten und dekorierten Tischen wurden Zelt und Klubräume in herrschaftliche Banketträume verwandelt und für den Abend vorbereitet.Die Bismarck-Mühle war für das Abendessen zuständig und wurde ihrem guten Ruf wieder einmal mehr gerecht.

Als bewährter DJ kam “Schnitz“ (Carsten Schneider) zum Einsatz, der es bestens verstand, auch die Wünsche der etwas Älteren zu erfüllen. Bis spät nach Mitternacht wurde getanzt, geflirtet und gefeiert. Büdi Blunck (Teilnehmer des Invitation-Teams) nahm dankbar unser Gastgeschenk an, mit dem (bzw, der) er noch morgens um 7 Uhr im VIVA viel zu besprechen hatte …

Mit weichen Knien und kleinen Augen wurden Sonntag ab 10 Uhr die letzten Hockeyspiele bestritten. Die Besonderheit: Bei Unentschieden sollte ein Kanu-Wettkampf auf dem Tonteich den Sieger ermitteln. Dabei mußte jedes Team mit vier Kanuten nebst Steuermann eine Strecke von rd. 500 m umfahren. Den Höhepunkt lieferten die Teams aus England und Düsseldorf, die anschließend “Boot unter“ melden mußten. Herrliche Sonne begleitete den gesamten Sonntag, eine Rockband im Stile “Bill Healy’s“ heizte die Stimmung zusätzlich an. Währenddessen grübelte die Turnierleitung über der Auswertung der Ergebnisse. Deutlicher und verdienter Sieger wurden auf Platz 1: die Stuttgarter “Schwabenpfeile“. Es folgten: Platz 2: “Wespen“ Platz 3: “Knöngels“ Platz 3: Pigeons“ Platz 5: “Ladykillers“ Platz 6: “Triple Talent Team“ Platz 7: “Bully Bären“, Platz 8: “Invitation Team“ Platz 9: “Pitchers“ Platz 10: “Bröckemännchen“ Platz 10: “Wolpertinger Dabblers“ Platz 12: “Stichlinge“

Der Wanderpokal wurde vor großartiger Kulisse von Fürst Ferdinand von Bismarck überreicht. Anschließend trug jede Mannschaft bewegt ihre Laudatio über die großartige Veranstaltung vor. Stimmungsvoll wurde bis in die Abendstunden Abschied gefeiert und sich gefreut auf HoTeGo 2000 in Krefeld.

Wir, die Pigeons, sind stolz und glücklich, den verwöhnten Gästen auf unserer großartigen Anlage ein unvergeßliches Wochenende geschenkt zu haben. Damit hat unser “neues“ Klubhaus die erste große Bewährungsprobe erfolgreich und nahezu unbeschadet überstanden. Das macht Hoffnung für die Zukunft! (aus TTK intern)

8. HoTeGo German Open 2000 in Krefeld

Das Triple Talent Team machte seinem Namen alle Ehre

German Open gibt es mittlerweile fast in jeder Sportart. Natürlich auch im Hockey. Zum achten Mal trafen sich vom 11. bis 13. August in Krefeld gestandene Hockeyspieler, die natürlich dem Tennis und „last but not least“ dem Golfsport frönen – ein Dreikampf, bei denn es nicht so ernst zugeht wie bei einem Triathlon.

Die teilnehmenden Mannschaften weisen mit ihren Namen schon auf den „Ernst“ der Sache hin. Es waren diesmal da: ETuF Essen „The Pitchers“, Großflottbeker THC „Stichlinge“, TTK Sachsenwald „Pigeons“, Düsseldorf „Triple Talent Team“, Marienburger SC „Bully Bären“, ASV München „Wolpertinger Dabblers“, Stuttgarter Kickers „Schwabenpfeile“, Bonner THV „Bröckemännchen“ und als Gastgeber vom Crefelder HTC die „Knöngels“.

Trotz German Open ist es immer noch eine Veranstaltung ohne ausländische Beteiligung, zumindest in diesem Jahr. Lediglich 1998 und 1999 war ein Team aus Großbritannien mit dem beziehungsreichen Namen „Lady-Killers“ dabei.

Natürlich gab es auch in diesem Jahr einen Gesamtsieger. Der Name des Gewinners zeigt die Begabung seiner Mannschaft. Das Triple Talent Team aus Düsseldorf konnte sich, wenn auch nur durch teilweise bessere Platzierung als der zweite Sieger, mit dem Ruhm schmücken, beim 8. Turnier die beste Mannschaft gewesen zu sein. Und das, obwohl Playing-Captain Roger Ingolf Rayermann die Devise ausgegeben hatte, nur Vorletzter zu werden. Seine Kameraden ignorierten diese Vorgabe.

Im Hockey reichte es zwar nur zu Platz sechs, aber Platz zwei im Golf und der Sieg beim Tennis sicherten den Gesamterfolg. Platz zwei in der Gesamtwertung belegte das Team „Pigeons“ vom TTK Sachsenwald und auf Platz drei landeten die „Schwabenpfeile“ vom HTC Stuttgarter Kickers. Dem Gastgeber „Knöngels“ vom CHTC Krefeld blieb nur der undankbare vierte Rang.
9. HoTeGo German Open 2001 in Bonn

HoTeGo oder : „Warum Blondinen keinen Düsseldorfer heiraten“

Die internen Befürchtungen, dieses Turnier sei für den BTHV eine Nummer zu groß, bewahrheiteten sich nicht. Die Brockemännchen erwiesen sich als glänzende Gastgeber und Organisatoren. Immerhin musste ein Etat von über 60.000 Mark gedeckt werden.

Natürlich gehört auch immer eine Portion Glück dazu. So spielte das Wetter mit. Vor allem bei der Abendveranstaltung im BTHV Clubhaus war das wichtig. Die Bonner hatten sich nämlich entschlossen, diese im Clubhaus durchzuführen und nicht wie bei früheren Veranstaltungen auszulagern. Diese Idee erwies sich als goldrichtig. Bei Regen wäre es aber schwierig geworden, die über 200 Teilnehmer im Clubhaus unterzubringen. Und auch die 1. und 2. Mannschaften machten mit: Die Damen kellnerten, und die Herren waren für den Fahrdienst zuständig.

Sportlich lief alles reibungslos ab. Am Freitag wurde Tennis gespielt, am Samstagmorgen dann Golf auf einer herrlich gelegenen Anlage in St. Augustin (auch wenn karierte Hosen nicht nach Jedermanns Geschmack sind). Danach stand dann Hockey im Mittelpunkt. Und so gewann auch die beste Hockeymannschaft das Turnier, die Schwabenpfeile aus Stuttgart. Sie siegten vor den Bully-Bären aus Köln, die immerhin mit drei 72er-Olympiasiegern antraten.

Bei der launigen Siegerehrung hatte dann Michael Krause die Lacher auf seiner Seite. In Anspielung auf die Köln-Düsseldorfer Rivalität gab er den neusten Blondinenwitz zum Besten: „Warum heiraten Blondinen keinen Düsseldorfer? So blöd sind die nun auch wie-der nicht!“ Die Bonner hatten nämlich den Fehler begangen, die beiden Teams für eine Umkleidekabine einzuteilen und verteidigten sich damit, dass diese Einteilung am Rosenmontag vorgenommen wurde.

(Bericht aus der DHZ von Kay Milner – teilweise gekürzt)
10. HoTeGo German Open 2002 in München

Nachdem wir in den letzten 5 Jahren in ganz Deutschland immer im August 3 Tage mal mehr oder weniger verwöhnt wurden, war dieses Jahr der ASV an der Reihe mit der Ausrichtung des inzwischen schon legendären Triatlon des Hotego. Ja Feste feiern können wir ja eigentlich schon, aber hier galt es nicht ein paar älteren Semester, insgesamt 8 Mannschaften aus BN, D, E, HH, K, KR, S, die goldene Zunge oder ähnliches zu verleihen, sondern gut organisert und stilvoll zu bewirten. Unser Organisationskomitee trat schon im September 2001 zusammen und machte sich auf die Suche nach Sponsoren, Hotels und Golfplatz. Alle Mannschaftsmitglieder haben toll zusammen gearbeitet und nicht nur organisatorisches gelöst, sondern auch das Turnier mit je 1200,- DM gesponsert.

Am Freitag also sollte es losgehen. Der Wetterbericht am Mittwoch noch sagte absolutes Katastrophenwetter mit Regenstürmen und Kälte mitten im August voraus. Aber irgendwie hatte der Wettergott Einsehen mit uns und wir konnten Freitag Mittag im Sonnenschein bei etwas kühlen 15 Grad in Olching starten. Der Platz verlangte mit seinen engen Fairways und hohen Rughs alles bei einem Chapmanvierer mit Bruttowertung. Anschliessend ging es zum Grillen in den ASV, wo sich eine alte Weisheit bewahrheitete. Die Schlacht am kalten Buffet fand unabhägig von Ansehen und Vermögen statt, es wurden Teller mit 4 Filtesteaks gesichtet und die letzten kamen etwas zu kurz. Am nächsten Morgen konnten wir dann plangerecht die Tennis und Hockeyspiele weiterhin bei Sonne beginnen. Hier hatte unser neuer Kunstrasenplatz seine Prämiere und wurde dank seiner Weichheit besonders von älteren Semestern gelobt. Um 20.00 begann unser Festabend und mit ihm kam der Kalte Regen. Unser grosses Glück war, daß wir für die Ausrichtung des Festabends Benita und einen Teil der Damenmannschaft gewinnen konnten. Damit konnten wir unseren Gästen das einmalige Erlebnis bieten, das Dinner von unseren hübschesten Damen serviert zu bekommen. Es wurde bis spät in die Nacht gegessen, getanzt und gelacht. Am nächsten Morgen blieb uns dann der Regen und ein Kurzprogramm auf dem Kunstrasenplatz. Allen wurde es zu einem unvergesslichen Erlebnis, man sprach davon, daß das Hotego nun endlich seinen passenden Rahmen gefunden hat. Dafür, daß das gelungen ist, möchte ich mich jetzt noch einmal bei allen Mannschaftsmitgliedern und ganz speziell bei Benita, Hanno, Rainer und Pollux bedanken. Und jetzt liegt das schönste vor uns, das Jahr danach, wir freuen uns auf das Hotego 2003 in Essen.
11. HoTeGo German Open 2003 in Essen

Mannschaftstriathlon der kleinen Bälle

Vor 11 Jahren war es ein gewisser Erno Mahler aus Bad Neuenahr, der sich tod-traurig und dem Trübsinn im fortgeschrittenen Stadium verfallen auf einer Bank im herrlichen Park vor dem noch herrlicheren Spielcasino herumräkelte und sinnierte, welche Bewegung er in sein tristes und übersattes Millionärsleben bringen könnte. Das Casino verwehrte ihm längst den Zutritt, weil er immer darauf bestand, seine Handkarre für den Abtransport des Gewonnenen im Eingangsbereich abzustellen. Das ging dem Personal mächtig aufs Gemüt.

Ähnlich erging es ihm im Tennisclub. Einen Ferrari „Testarossa“ stellt man nun mal nicht auf dem Center-Court ab und schon gar nicht in Höhe der T-Linie. Basta! Und seine Hockey-Freunde waren sich auch im Unklaren darüber, ob eine Karnevalsmaske und ein Dirndl-Kleid unbedingt einen guten Hockey-Torwart ausmachen. Aber Erno bestand darauf und deshalb gab es bei der Mannschaftsaufstellung hier und da gewisse kleine Änderungen. Selbstverständlich taktischer Natur!

Auch in seinem Golfclub war man nicht immer ungeteilter Meinung über seine Auffassung von Etikette und Golfregeln. Das führte dazu, dass man ihm z.B. den mitgeführten Klapp-Spaten als 15. Schläger anrechnete und ihn disqualifizierte. Die mit dem Spaten von ihm während eines Monatstellers vergrößerten Löcher wurden noch am selben Abend stillschweigend und hinter seinem Rücken eingeebnet und nette Löcher gestochen. Auch bei der Zulassung seines Elektro-Caddys mit 95 kW (128 PS) und 175 km/h Spitze tat man sich schwer. Erno war traurig und fühlte sich gründlich unverstanden.

Wen wundert es da, das in Erno langsam aber unaufhaltsam das Begehren nach Satisfaktion aufstieg. Und da kam die Idee wie Vogelkot aufs Deckhaar, urplötzlich und gegenwärtig.

Das wars! Seine Tennis-Feinde sollten Hockey und Golfspielen, die Golf-Feinde Tennis und Hockey und die Hockey-Feinde Golf und Tennis. Da hatten sie den Schlamassel. Schlimmer konnte es kaum kommen. Das war die Höchststrafe, nur noch getoppt von der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. Das war auch arg.

Liebe Leser, ob die Entstehungsgeschichte der HoTeGo-German Open in allen Einzelheiten jede Überprüfung standhält, darf bezweifelt werden. Tatsache ist jedoch, dass in diesem Jahre 2003 die 11. Auflage dieses außergewöhnlichen Turniers im ETUF stattfand.

Möglich machte es das ausgezeichnete Organisationsteam um Gunter (Wulli) Hansen, dem Jürgen Bartling, Wolfgang Rubin, Ole Hansen, Christof Roesler und Michael Wessing zuarbeiteten.

Dass sich hier ausgesprochene Individualisten mit Hang zum Außergewöhnlichen finden, bedarf keiner besonderen Erwähnung.

Es begann mit denn Golfspiel. Am Freitag spielte man einen Chapman-Vierer gegen Par. Der ETUF landete auf dem 3. Rang. Beim Meeting am Abend auf der Hockeywiese bei hochsommerlichen Temperaturen kam Stimmung auf. Es wurde in Erinnerungen geschwelgt und kameradschaftliche, ja freundschaftliche „Töne“ bestimmten die Atmosphäre. Gunter Hansen hatte die 1. Hockeymannschaft des ETUf, sowohl Damen und Herren, gebeten, den Service bzw. die Bedienung zu übernehmen. Noch nie hat man, und das ist einhellige Meinung, ein fleißigeres und freundlicheres Team arbeiten sehen. Hockey-Leute, seid stolz auf Eure 1. Mannschaft. Zusammenhalt und Einsatz ohne Ende! Bravo!

Am Samstag wurde der Filzball gequält. Hier hielt sich der ETUF vornehm zurück und punktete nur, wenn es sich partout nicht umgehen ließ. Hatten doch die anderen Teams gelernte Spieler wie Rolf Gehring (ehemaliger Davis-Cup-Spieler) in Ihren Reihen. Da blieben unsere Chancen in engen Grenzen. Nachmittags ging es aufs Hockey-Feld …

Abends im ETUF – Haupthaus genoss man den herrlichen Sommerabend unmittelbar am Baldeney-See unter Sternenhimmel bei gutem Essen und Trinken.

Am Sonntag waren die letzten Hockeyspiele zu absolvieren. Danach ging die elende Rechnung um Turnierpunkte los. Wen interessierte das wirklich? Alle waren sich einig, irgendwo gewonnen zu haben. Und damit hatten auch alle recht! Bei einem Event wie diesem ist es bald verpönt, nach Ergebnissen und Rang zu fragen. Hier war man unter sich, Sportler vom Scheitel bis zur Sohle. Was macht es da aus, dass der eine ein wenig besser Golfen, der andere besser Hockey spielen und dritte vielleicht besser Tennis spielen kann. Jeder brachte seine Talente für seine Mannschaft ein, und das teils auf sehr hohem Niveau – trotz fortgeschrittenen Alters … (teilweise gekürzt aus Clubzeitung ETUF 2003)
12. HoTeGo German Open 2004 in Düsseldorf

Oberbürgermeister schwebte mit Hubschrauber ein

Phantasievolle Namen haben sie natürlich alle, denn aus Bonn kamen die Bröckemännchen, aus Köln die Bully Bären, aus Krefeld die Knöngels, aus Essen die Pitchers, aus Stuttgart die Schwabenpfeile, aus München die Wolpertinger Dabblers, aus Hamburg die Pigeons und die Stichlinge. Lokalmatador und Ausrichter war das Triple Talent Team.

Olympiasieger im Hockey von 1972 konnte man bewundern und feststellen, dass sie es nicht verlernt haben. Ganz vorne waren Goldtorschütze Michael Krause von den Bully Bären mit seinem Mannschaftkameraden Dr. Eduard Thelen und der 145-fache Nationalspieler Uli Vos, der die Bonner verstärkte. Golf wurde am Freitag im Golfpark Meerbusch gespielt, und da schälten sich bereits die ersten Favoriten auf den Gesamtsieg heraus. Am Samstag Vormittag ging es mit Tennis auf acht Plätzen des DHC weiter, und da legte der spätere Gesamtsieger, die Knöngels, mit 98 von 100 möglichen Punkten bereits den Grundstein zum Sieg.

Den größten Raum nahm natürlich Hockey ein. Von Samstag Mittag bis Sonntag Mittag wurde auf einem Kunstrasen- und einem Naturrasenplatz gespielt. Auch dabei waren die Knöngels Spitze, mussten sich aber den ersten Platz mit den Pitchers teilen. Der Gesamterfolg war aber dem Team um Kapitän Peter Körschgen mit 254 Punkten nicht mehr zu nehmen, gefolgt von Schwabenpfeile (238), Pitchers (236), den Gastgebern (223), Pigeons (219), Bully Bären (214), Dabblers (200), Stichlinge (191) und Bröckemännchen (190).

Einen besonderen Gag hatte sich Düsseldorfs Kapitän Ingolf Rayermann einfallen lassen, denn ein Besuch von Düsseldorfs Oberbürgermeister Joachim Erwin, der zusammen mit Tumiergründer Emo Mahler auf der Anlage mit einem Hubschrauber einschwebte, bildete den außersportlichen Höhepunkt der Veranstaltung. Am Samstag Abend gab es dann das obligate Festessen für 200 Personen im Clubhaus des DHC.

Eine spezielle Bedienungscrew stand den Teilnehmern zur Verfügung: Von Samstag morgen bis zum Turnierende sorgten die frisch gebackenen Zweitligadamen des DHC in schicken grünen T-Shirts für das leibliche Wohl der Gäste.

(Bericht aus der DHZ von J. Pickeil – teilweise gekürzt)
13. HoTeGo German Open 2005 in Hamburg-Großflottbek

Nach 1996 waren wir „Stichlinge“ Ausrichter für HoTeGo 2005. Die Einladungen waren kaum versandt, da erhielten wir schon die 1. Zusage ( keine 6 Stunden). Wie immer konnte in kurzer Zeit vermerkt werden: „AUSGEBUCHT“ – nichts geht mehr.

Die Clubanlage zeigte sich in einem sehr guten Zustand und so mussten wir nur noch auf gutes Wetter hoffen. Nur dieser Wunsch ging leider nicht in Erfüllung.

Zwar konnten wir die 3 Sportarten mehr oder weniger im Trockenen durchführen, doch an beiden Abenden im Club und auf dem Schiff wurden wir vom Regen überschüttet. Trotzdem ist die Mehrzahl der Teilnehmer nach 3 Tagen Hamburg zufrieden nach Hause gefahren.

Aus sportlicher Sicht kann festgehalten werden: Unsere Freunde aus München – die „Wolpertinger Dabblers“ – nahmen die Rote Laterne mit, und die „Knöngels“ aus Krefeld konnten ihren Titel aus dem Vorjahr in Düsseldorf verteidigen.

Wir sind nun froh, 9 Jahre Ruhe zu haben und freuen uns schon auf eine Einladung aus Köln von den „Bully Bären“. (Im Namen der Stichlinge – Roderich Warnholtz)

14. HoTeGo German Open 2006 in Köln-Marienburg

Die HoTeGo Gemeinde feiert ein rauschendes Fest

Die Anlage des Marienburger Sport Clubs hatte sich in einen HoTeGo-Jahrmarkt verwandelt. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Teilnehmer und ihre Familien sich den ganzen Tag wie auf einem Jahrmarkt tummeln. Die HoTeGo-Familie hatte ausreichend Zeit und Muße, sich außerhalb des Sportes zu treffen. Die Geschichten eines Jahres mussten letztlich innerhalb von 3 Tagen ausgetauscht werden. Es waren wieder alle gekommen: aus Krefeld die Knöngels, aus Essen die Pitchers, aus Stuttgart die Schwabenpfeile, aus München die Wolpertinger Dabblers, aus Hamburg die Pigeons und die Stichlinge und die Bully-Bären als Ausrichter. Das HoTeGo begann wie immer mit der Auslosung. Diese fand in der alten Rodenkirchener Kneipe „Im Treppchen“ bei strömenden Regen statt. Lange wurden die Ergebnisse diskutiert und evaluiert, die entsprechenden Strategien geschmiedet. Mit dem Beginn der sportlichen Aktivitäten klärte sich das Wetter auf und blieb konstant gut. Am Freitag begann der sportliche Teil mit den kleinen Golfbällen, die auf der Anlage „Golfclub Am Alten Fliess“ bei Pulheim / Köln um die Wette „verdroschen“ wurden. Am Samstag wurden parallel Tennis und Hockey gespielt, so dass die Zuschauer Schwierigkeiten hatten, den vielen parallelen Highlights zu folgen. Die gute Idee aus Hamburg bewährte sich auch in Köln: Am Spielfeldrand hatten die Physiotherapeuten alle Hände voll zu tun, die „müden“ Beine der Helden wieder zu richten. Am Abend gab es ein rauschendes Fest. Hier wurde der HoTeGo Gemeinde eine Hymne vorgestellt. Bis spät in den nächsten Morgen herrschte Karnevalsstimmung und die HoTeGo-Hymne drang immer wieder durch das Stimmengewirr durch. Sonntag begann der Sportbetrieb mit einer Neuerung: Die Mannschaften spielten das letzte Hockeyspiel in Reihenfolge der bisherigen Platzierung – lauter „Endspiele“. Jede Mannschaft konnte bei einem Sieg überdurchschnittlich Boden gut machen. Der Sieg der tollen HoTeGo-Tage ging verdient an die Schwabenpfeile. Wir freuen uns auf das kommende HoTeGo-Turnier in Stuttgart!

15. HoTeGo German Open 2007 in Stuttgart

Anstoß, Aufschlag, Abschlag oder warum Blondinen keine Düsseldorfer heiraten. Im Jahre 1991 lebte ein Mann in der Hockeyhochburg Bad Neuenahr, der sich todtraurig und dem Trübsinn im fortgeschrittenen Stadium verfallen auf einer Bank im herrlichen Park vor dem noch herrlicheren Spielcasino herumräkelte und sinnierte, welche Bewegung er in sein tristes und übersattes Leben bringen könnte. Das Casino verwehrte ihm längst den Zutritt, weil er stets darauf bestand, seine Handkarre für den Abtransport des Gewonnenen im Eingangsbereich abzustellen. Das ging dem Personal mächtig aufs Gemüt.

Ähnlich erging es ihm im Tennisclub. Einen Ferrari Testarossa stellt man nun mal nicht auf dem Center-Court ab und schon gar nicht in Höhe der T-Linie. Basta! Und seine Hockey-Freunde waren sich auch im Unklaren darüber, ob eine Karnevalsmaske und ein Dirndl-Kleid unbedingt einen guten Hockey-Torwart ausmachen.

Auch in seinem Golfclub war man geteilter Meinung über seine Auffassung von Etikette und Golfregeln. Das führte dazu, dass man ihm z. B. den mitgeführten Klapp-Spaten als 15. Schläger anrechnete und ihn disqualifizierte. Die mit dem Spaten von ihm vergrößerten Löcher wurden noch am selben Abend stillschweigend und hinter seinem Rücken eingeebnet und richtige Löcher gestochen. Auch bei der Zulassung seines Elektro-Caddys mit 95 kW (128 PS) und 175 km/h Spitze tat man sich schwer. Dieser Mann war traurig und fühlte sich gründlich unverstanden. Wen wundert es da, das in ihm langsam aber unaufhaltsam das Begehren nach Satisfaktion aufstieg. Und da kam die Idee wie Vogelsch… aufs Deckhaar, urplötzlich und gegenwärtig.

Das wars! Seine Tennis-Feinde sollten Hockey und Golfspielen, die Golf-Feinde Tennis und Hockey und die Hockey-Feinde Golf und Tennis. Da hatten sie den Schlamassel. Schlimmer konnte es kaum kommen. Das war die Höchststrafe, nur noch getoppt von der Vertreibung Adam und Evas aus dem Paradies. Das war auch arg.

Das war die Geburtsstunde eines inzwischen legendären Mehrkampfs mit folgenden Regeln:

1. einmal im Jahr treffen und drei Sportarten an einem Wochenende ausüben.

2. eine Mannschaft aus 15 Spielern aufstellen, wobei 13 im Veranstaltungsjahr das 40. Lebensjahr erreicht oder überschritten haben, die anderen müssen mindestens 35 Jahre alt sein und die beim Hockey auf dem Feld stehenden Spieler müssen ein Mindestalter von gesamt 475 Jahren erreichen (oder so ähnlich)

3. der veranstaltende Club trägt alle Kosten außer Anfahrt und Unterbringung.

4. teilnehmen dürfen nur Männer, weswegen für die vielen begleitenden Damen ein separates Sport-/Kultur-/Shoppingprogramm aufgestellt wird.

Nach einem für Laien völlig undurchsichtigen System werden Punkte für die jeweiligen Disziplinen vergeben. Der Sieger erhält einen Pokal, den Titel „HoTeGo German Open Sieger” und darf ein Jahr lang die imaginäre triathletische Krone des wahren Beherrschers der kleinen Bälle tragen. Diese haben wir uns bereits vier Mal aufgesetzt (mehr als jedes andere Team in Deutschland) und wir sind stolz darauf. Nur dieses Jahr wäre es einfach unfair gewesen, waren wir doch der Gastgeber.

Ein Jahr lang hatte das Orgateam um Bernd Leiber und Mario Rittweiler Zeit, ein fünfstelliges Budget zu stemmen und den Ablaufplan für acht Mannschaften so zu gestalten, dass nichts, aber auch wirklich nichts dem Zufall überlassen blieb. Als dann am 3. August die ersten Gäste auf der sonnigen Terrasse auftauchten, waren die Finanzen in Ordnung (Michael Schewe), die Sponsoren an Land und das Vierfarbmagazin gedruckt (Ulrich Roth), die Verpflegung und Veranstaltungen organisiert (Jan Aichinger), der Fahrdienst mit Autos ausgestattet (Thomas Knorpp), die Gastgeschenke besorgt und das Team neu eingekleidet (Robert Kurz, Eva Neef), der Turnierablauf kommuniziert (Harald Brandenstein), die Homepage gestaltet (Axel Schwarz) und für ärztliche und physiotherapeutische Betreuung gesorgt (Kathy Leiber). Die Damen bekamen ihr eigenes Golfturnier in Kirchheim, einen Champagner-Empfang mit Canapés bei Breuninger sowie eine Führung durch das Kunstmuseum.

Verwirrend für den Leser mag sein, dass das Turnier HoTeGo heisst, traditionell aber Golf als erste Sportart auf dem Programm steht. Überhaupt hat sich beim Golfen das Niveau in den letzten Jahren erheblich gesteigert. Konnte man früher noch einige mit frisch erworbener Platzreife die Bälle im Zickzack weit, aber unpräzise über den Platz dreschen sehen, sinkt das durchschnittliche Handicap der Teams kontinuierlich. Robert’s Longest Drive (Platzrekord) mit 287 Metern bergauf wird zwar noch Jahrzehnte Bestand im GC Hammetweil haben, ansonsten begnügten wir uns bei dieser Sportart ganz charmant und entgegen der Ergebnisse der Vorjahre mit dem vorletzten Platz.

Die Tennisdoppel liefen ganz ok, nur beim Hockey konnten und wollten wir uns nicht zurückhalten. Unser Nimbus, in diesem Jahrhundert noch kein Spiel verloren zu haben, wurde nicht angekratzt, Gastgeber hin oder her. Apropos Gastgeber: ungeplant romantisch verlief das Abendessen am Samstag in einem Wengert (für alle Nichtschwaben: Weinberg). Die Sonne tat uns den Gefallen, in einem fantastischen Untergang zu versinken.

Und um nun endlich den Bezug zur Überschrift zu bekommen, ich vergaß die Düsseldorfer Blondinen: die Dankesreden der einzelnen Teams waren bei der Siegerehrung wie immer rhetorische Schmuckstücke, besonders wenn wie immer die Kölner und die Düsseldorfer aufeinander verbal einhacken. Michael Krause (Bullybären): „Warum heiraten Blondinen keinen Düsseldorfer? So blöd sind die nun auch wieder nicht!“

In diesem Sinne bis 2008 beim TTK!
16. HoTeGo German Open 2008 in Hamburg-Sachsenwald

17. HoTeGo German Open 2009 in Krefeld

Das 17te HOTEGO begann mit dem olympischen Gedanken:
Einzug der HOTEGO-Flagge bei stahlendem Sommerwetter auf der Tennisanlage des CHTC. Die acht Teams aus 2x Hamburg, Stuttgart, München, Köln, Düsseldorf, Essen und Krefeld verfolgten voller Vorfreude die Auslosung vor dem traditionellen Wettkampf „Wer kann am besten mit den kleinen Bällen umgehen?“. Nachdem die Paarungen feststanden gab es erstmalig für jedes Team zwei Tennisspiele bevor es zum gemütlichen Teil des Abends auf der Terrasse des Klubhauses überging.

Der nächste Tag hatte es in sich: Morgens früh um 8.00 ging es los zum Golfplatz Op de Niep wo zur Überraschung vieler Insider – wie schon am Vortag – der Sieger Triple Talent Team aus Düsseldorf hieß. Nachmittags gab es dann noch für jedes Team zwei Hockeyspiele, so daß am frühen Abend froh gelaunte aber auch abgekämpfte Gesichter zu sehen waren.

„Wohin führt uns diese Busreise?“ war die allgemeine Frage zum Beginn der Abendveranstaltung. Die Antwort lautete zum „Schluff“. Der „Schluff“ ist Krefelds historische Dampfeisenbahn; gehört zu den ältesten Privatbahn en in Deutschland und führt vom Hülser Berg zum Nordbahnhof in Krefeld. Der Name „Schluff“ leitet sich von der mundartlichen Bezeichnung „Schluffe“ für Pantoffel ab. Im übertragenden Sinne ist ein Schluff ein müder Mensch, der seine Beine nicht mehr hoch bekommt – na, das passte ja! Bereits während der gemächlichen Reise durch die Krefelder Vororte – untermalt von den schnaufenden Geräuschen der Dampfmaschine der Lok – wurde das ein oder andere kühle Getränk genossen.
Nach dem Essen auf dem historischen Bahnsteig des Nordbahnhofs folgte als Höhepunkt des Abends die Modenschau der Samt- und Seidenstadt Krefeld.
Unter der Moderation von „Heidi Klum“ kämpften alle Mannschaften mindestens genauso engagiert um die ersten Plätze in den Kategorien „20iger Jahre“, „Rock’n Roll“ und „laszive Diva“ wie zuvor auf Tennis-, Golf- und Hockeyplatz.

Zum Turnierabschluss gab es am Sonntag noch die letzten Hockeyspiele, bei denen die Schwabenpfeile nicht zu bezwingen waren. Der Gesamtsieg ging aber – wie schon bei der letzten Veranstaltung 2000 in Krefeld – an das Triple Talent Team aus Düsseldorf.

18. HoTeGo German Open 2010 in München

Ein ganz besonderes Highlight. Nach 8 Jahren kehrte die Hotego Familie wieder in München ein. Alles war minutiös organisiert.

Um den Flachländern ein vorbereitendes Höhentrainung und ein ganz besonderes Erlebnis zu bieten ging es schon am Donnerstag los. Gegen Mittag war Aufbruch in die Parntach Klamm mit Aufstieg auf die Partnach Alm zur Brotzeit. Leider zeigte sich wie schon vor acht Jahren der Juli zunächst nicht von seiner besten Seite. Für Donnerstag waren am Morgen starke Schauer vorhergesagt und die Wettervorhersage behielt insoweit recht. Der Shuttleservice, bestens koordiniert von Julia, musste bei den Fahrten vom Flughafen zum Hotel bei strömendem Regen allen gut zureden mit letzten Infos vom Teamchef zum aktuellen Regenradar „Sicher, Mittags klart es auf“. Und als es dann wirklich los ging, begannen sich die Wolken tatsächlich zu verziehen. Mittags ging es mit 70 Mann nach Garmisch. Dort angekommen war es tatsächlich trocken (jedenfalls so trocken wie es in der Klamm halt sein kann), und beim Aufstieg auf die Alm und der dort vom Almwirt hervorragend zubereiteten Brotzeit gab es dann sogar kurze Sonnenlöcher, alle waren begeistert.

Ab Freitag begann dann der offizielle Teil des Wettberwerbs bei Traumwetter mit dem Golfturnier der Profis auf der nach der BMW Open in phantastischem Zustand befindlichen Anlage in Eichenried, bestens organisiert von Muck und Jutta. Die Amateure spielten in Aschheim unter der Aufsicht und Obhut von Wotty und Knut. Die Wolpertinger Dabblers spielten ihren „Heimvorteil“ (vier der Mannschaft hatten den Platz schon einmal gespielt) voll aus, bestachen durch Bestform und siegten mit 205 Punkten. Am etwas zu kühlen Abend wurde im ASV in unserem Jubiläumsbiergarten gegrillt.

Samstag begann dann das Hockey- und Tennisprogramm entsprechend unseren Plänen. Aber, wie das Leben so spielt, kommt es immer anders als man denkt. Zwei Namen werden mit diesem Tag im ASV immer verbunden bleiben: Dierk, dessen Herz nicht mehr mitspielen wollte und der inzwischen nach Reha in Bad Wiessee wieder genesen ist und Melchior, der mit dem gesamten, anwesenden Ärzteteam, Unglaubliches geleistet hat. Leider verläßt er uns nun in Richtung Wuppertal als Chefarzt des neuen Herzzentrums. So verlief der Tag ganz anders, als geplant. Für 2-3 Stunden lag eine bedrückende Atmosphäre über der Anlage, die sportlichen Ambitionen waren vergessen und die HoTeGo Familie rückte sehr eng zusammen. Zum Glück erreichte uns dann am Nachmittag die gute Nachricht, dass Dierk über den Berg sei.

Am Festabend konnten sich alle erleichtert und entspannt der Musik unserer bayerischen Band aus Reichenhall und dem köstlichen bayerischen Buffet von Alex hingeben. Rainer und Muck hatten sich allen argwöhnischen Bedenken widersetzt und einen bayerischen Wettbewerb im Baumstammsägen, Nageln und Masskrugstemmen Organisiert, der dann auch zum Höhepunkt des Turniers avancierte.

Am nächsten Tag gab es dann noch 4 freundschaftliche Hockeyspiele und das Turnier fand einen gemütlichen Ausklang bei sonnigem Wetter.

Dieses Turnier werden wohl alle Teilnehmer und Besucher nicht vergessen.
Vielen Dank an die unzähligen Helfer, die uns tatkräftig unterstützt haben.

„Heimsieg“ auf der ganzen Linie für die Triple-Talente
23.07.2013 | 00:18 Uhr

Drei Tage dauerten am Wochenende die 21. „German Open“, ein Kombinations-Wettbewerb aus den Sportarten Hockey, Tennis und Golf, die unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dirk Elbers standen und auf der Sportanlage des DSD an der Altenbergstraße mit dem Heimsieg des Düsseldorfer Teams endete.

Außer den „Hausherren“ hatten noch sieben weitere Teams gemeldet, und die 15 Teilnehmer je Mannschaft, die aus vielen Teilen Deutschlands angereist waren, mussten mindestens in zwei Sportarten antreten, wobei Hockey als „Pflichtfach“ galt.

Als Gastgeber zeichnete sich das Düsseldorfer „Triple Talent Team“ mit Spielern aus den Vereinen DHC, DSC 99 und DSD und den Chefs Björn Merse und Andreas Klösel zunächst im Rahmenprogramm mit den Festen am Samstag im Golfclub Grafenberg auf der Galopprennbahn und am Sonntag auf der MS Rivertor aus. Anschließend erwiesen sie sich als Turniersieger auch sportlich als herausragend – was bei einigen die Frage aufwarf, ob ein Gastgeber unbedingt auch Gewinner werden muss.

Im Golf am Freitag wurden die ersten Weichen für den Sieg gestellt, denn der dritte Platz hinter den Pitchers aus Essen und den Schwabenpfeilen aus Stuttgart hielt die Düsseldorfer im Rennen um den Gesamtsieg. Am Samstag waren dann Tennis und die Hockeyvorrunde Programm auf der Anlage des DSD an der Altenbergstraße. Dabei fiel bereits die Entscheidung um den Gesamtsieg zugunsten des Triple Talent Team, denn die Düsseldorfer gewannen das Tennisturnier vor den Knöngels aus Krefeld und den Bully Bären aus Köln.

Auch in der Hockeyvorrunde belegten sie nach Siegen gegen die Stichlinge aus Hamburg (2:0), die Pitchers (2:1) sowie einem 1:1 gegen die Knögels den ersten Platz in ihrer Gruppe und zogen ins Endspiel am Sonntag ein. In der zweiten Hockeygruppe wurden die Schwabenpfeile Erster vor den Bully Bären, den Pigeons aus Wohltorf und den Wolperdinger Dabblers aus München. Im Finale musste sich das Triple Talent Team – allerdings erst im 7-Meterschießen mit 7:8 – gegen die Schwabenpfeile geschlagen geben. Der Turniersieg war ihnen dennoch sicher.

Die siegreiche Mannschaft: Tom Bauer, Gerald Böse, Peter Enn (TW), Karsten Gadow, Tobias Kadorff, Andreas Klösel, Robert Kramer, Martin Landtau, Jan Mahler, Lars Meckenstock, Björn Merse, Holger Muth, Oliver Peters, Ingolf Rayermann, Peter Rayermann, Andreas Rutz, Stephan Schauseil.

„Heimsieg“ auf der ganzen Linie für die Triple-Talente | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/duesseldorf/heimsieg-auf-der-ganzen-linie-fuer-die-triple-talente-aimp-id8223580.html#1027097120

19. HoTeGo German Open 2011 in München

20. HoTeGo German Open 2012 in Hamburg

21. HoTeGo German Open 2013 in Düsseldorf

„Heimsieg“ auf der ganzen Linie für die Triple-Talente

Drei Tage dauerten am Wochenende die 21. „German Open“, ein Kombinations-Wettbewerb aus den Sportarten Hockey, Tennis und Golf, die unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dirk Elbers standen und auf der Sportanlage des DSD an der Altenbergstraße mit dem Heimsieg des Düsseldorfer Teams endete.
Außer den „Hausherren“ hatten noch sieben weitere Teams gemeldet, und die 15 Teilnehmer je Mannschaft, die aus vielen Teilen Deutschlands angereist waren, mussten mindestens in zwei Sportarten antreten, wobei Hockey als „Pflichtfach“ galt.
Als Gastgeber zeichnete sich das Düsseldorfer „Triple Talent Team“ mit Spielern aus den Vereinen DHC, DSC 99 und DSD und den Chefs Björn Merse und Andreas Klösel zunächst im Rahmenprogramm mit den Festen am Samstag im Golfclub Grafenberg auf der Galopprennbahn und am Sonntag auf der MS Rivertor aus. Anschließend erwiesen sie sich als Turniersieger auch sportlich als herausragend – was bei einigen die Frage aufwarf, ob ein Gastgeber unbedingt auch Gewinner werden muss.
Im Golf am Freitag wurden die ersten Weichen für den Sieg gestellt, denn der dritte Platz hinter den Pitchers aus Essen und den Schwabenpfeilen aus Stuttgart hielt die Düsseldorfer im Rennen um den Gesamtsieg. Am Samstag waren dann Tennis und die Hockeyvorrunde Programm auf der Anlage des DSD an der Altenbergstraße. Dabei fiel bereits die Entscheidung um den Gesamtsieg zugunsten des Triple Talent Team, denn die Düsseldorfer gewannen das Tennisturnier vor den Knöngels aus Krefeld und den Bully Bären aus Köln.
Auch in der Hockeyvorrunde belegten sie nach Siegen gegen die Stichlinge aus Hamburg (2:0), die Pitchers (2:1) sowie einem 1:1 gegen die Knögels den ersten Platz in ihrer Gruppe und zogen ins Endspiel am Sonntag ein. In der zweiten Hockeygruppe wurden die Schwabenpfeile Erster vor den Bully Bären, den Pigeons aus Wohltorf und den Wolperdinger Dabblers aus München. Im Finale musste sich das Triple Talent Team – allerdings erst im 7-Meterschießen mit 7:8 – gegen die Schwabenpfeile geschlagen geben. Der Turniersieg war ihnen dennoch sicher.
Die siegreiche Mannschaft: Tom Bauer, Gerald Böse, Peter Enn (TW), Karsten Gadow, Tobias Kadorff, Andreas Klösel, Robert Kramer, Martin Landtau, Jan Mahler, Lars Meckenstock, Björn Merse, Holger Muth, Oliver Peters, Ingolf Rayermann, Peter Rayermann, Andreas Rutz, Stephan Schauseil

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